Erstmal einen Wunderschönen Guten Morgen, Tag oder Abend. Ich weiß ja schließlich nicht wo und wann du die Lust hattest deinen Verstand mal so richtig durchzumischen. Ich habe diesen Kanal erstellt um meine eigenen Definitionen von Worten anderen mitgeben zu können. Liebe, Hass und alle anderen Wörter sind allein stehend absolut Bedeutungslos. Die Bedeutung geben wir ihnen mit den Gefühlen die wir zu den Worten verbinden. Mein Ziel ist es eine neue Perspektive aufzuzeigen, vielleicht neue Lebenskraft zu geben oder aber auch einfach Material zum Nachdenken zu liefern. Da mir Authenztät sehr wichtig ist, wurden diese Tiefgründigen Definitionen ohne KI oder Ähnliche Anwendungen geschrieben um meinen Geist freien Lauf zu lassen und auf dich Wirken zu können. Ein kleiner Tipp am Rande, Bevor du meine Definition über das Wort ließt, halte einen Moment inne und überlege selber welche Bedeutung dieses Wort für dich hat. Vielleicht bist du sogar überrascht wie viele verschiedene Ansichten es zu den gleichen Themen gibt. Da ich einen kleinen Helferkomplex habe und mir ein Lächeln von anderen, das durch mich ausgelöst wird, mir mehr Freude bereitet als fast alles andere auf der Welt. Da ich selber schon an einigen Tälern und Gipfeln in meinem Leben war wollte ich diese Erfahrung nutzen um vielleicht sogar dir irgendwann mal zu zeigen, das es auch eine Zeit danach gibt. Die Wörter Definiesophie sind übrigens aus den Worten Definition und Philosophie entstanden. Ich hoffe es gefällt dir.
PS: Lass dich mal drauf ein

Vertrauen. Ja, jetzt kommen wir zu einem sehr schweren Wort. Ein Gefühl, das es für manche leichter ist aufzubauen, für manche schwieriger. Manche haben gar vergessen, wie man vertrauenswürdig ist. Doch Zerdenken wir das Ganze mal. Was sagt denn das Grundprinzip von Vertrauen aus? Vertrauen ist doch, wenn du jemandem dich verletzlich zeigst. Wenn du jemandem die Waffe gibst, dich selbst zu zerstören, und die Person das nicht tut. Wie ich schon in der Liebe erwähnt habe. Vertrauen und Liebe zählen zusammen meiner Meinung nach. Ist es Vertrauen nicht gegeben, und du kannst die Person nicht loslassen, dann ist das nur noch eine psychische Abhängigkeit. Und du solltest selber für dich überlegen, ob es das überhaupt noch wert ist. Vertrauen ist, wenn du nichts sagen musst, um zu wissen, dass die andere Person dich nicht verletzt. Wenn du nicht kontrollieren musst, sondern vertraust. Wie schon gesagt. Vertrauen ist so unheimlich tief. Die einzigste Steigerung von Vertrauen ist Loyalität. Doch Loyalität ist heutzutage ein extrem seltenes Gut. Viele verstehen nicht, wie das funktioniert oder ihr Charakter scheint es gar nicht herzugeben. Vertrauen ist, wenn du jemandem traust. Wenn du jemanden kennst, der immer die Ehrlichkeit sagt. Wo du weißt, du wirst nie angelogen. Wo du weißt, wenn er dir etwas sagt, dann setzt er es durch. Vertrauen ist, sich an Abmachungen zu halten, ohne sie immer wieder erwidern zu müssen. Zu glauben, die Person weiß, was sie tut und dich in ihrem Hinterkopf behält. Vertrauen kann in den unterschiedlichsten Ebenen passieren. Du vertraust darauf, dass deine Technik nicht versagt. Du vertraust darauf, dass gewisse Untergründe Belastungen aushalten, dass es funktioniert, so wie du willst. Oder eben, dass jemand da ist, wenn du jemanden brauchst. Dass jemand auf deiner Seite steht. Dass du jemanden hast, wo du dich nicht rechtfertigen musst. Vertrauen kann nur einmal hergestellt werden. Wurde es einmal gebrochen, wird es nie wieder vollkommen sein, weil der Hinterkopf behält, was du tust. Man urteilt weniger über dem, was man sagt, sondern mehr von dem, was man durchzieht, was man aktiv macht. Und dein Verhalten spricht dann, ob du vertrauenswürdig bist. Vertrauen ist, jemandem blind zu glauben, weil der einzigste Beweis, den du brauchst, sein Wort oder seine Tat ist. Bloß, dieser Mensch hat die Macht, über deine Gefühle zu bestimmen. Er kann dich glücklich fühlen lassen, er kann dich schlecht fühlen lassen. Es ist eine Bindung, die entsteht, die nicht leichtfertig zu behandeln ist. Ich habe es aber selber öfter erlebt, dass ich zu früh vertraut habe, zu viel. Ich sehe meistens das Gute in den Menschen, ohne zu verstehen, dass die meisten Menschen gar nicht gut sind. Dass die meisten Menschen eigentlich nur ihren eigenen Vorteil daraus schließen wollen, ihren Mehrwert daraus ziehen. Vertrauen kann falsch sein. Vertrauen kann kaputt machen.
Viel interessanter wird es doch, wenn wir die Frage umformulieren. Was ist denn Misstrauen? Wenn du, egal was er sagt, ihn trotzdem kontrollieren musst. Egal was du vor dir hast, du es trotzdem nochmal überprüfen musst. Trotzdem nochmal selber drüber schauen willst. Weil du nicht glaubst, was er gesagt hat. Weil du weißt, in deinem Inneren, dass dies nur eine Masche sein könnte. Misstrauen ist, wenn du dich nicht öffnen kannst. Wenn du aufpassen musst, was du sagst. Aufpassen musst, was du tust. Aufpassen musst, mit wem du redest. Misstrauen ist, wenn jemand dir nicht ganz geheuer ist. Wenn du merkst, dass irgendwas faul ist. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast zu deinem Bauchgrummeln. Wenn die Person sich nur nährt. Oder du wieder mit dem Objekt zu tun hast. Oder dich einfach nicht traust, es ohne Kontrolle allein zu lassen. Also halten wir mal fest. Heißt dann Vertrauen ohne Kontrolle? Dies könnte ebenfalls ein Merkmal sein. Und wenn wir jetzt das Ganze nehmen und umkehren, was jetzt Vertrauen ist, vielleicht nur das Gegenteil von Misstrauen, dann kannst du für dich selber schon mal aussortieren, welche Person dir jetzt im Umkreis wichtig ist. Und aus welcher Person du eigentlich keinen Mehrwert hast. Aus welcher Person du erhoffst, dass es passt. Obwohl es tatsächlich nicht so ist. Obwohl es tatsächlich nicht so ist. So wie wir aussehen, das ist nur unsere Hülle. Was drinsteckt, wissen wir nicht. Das ist genauso, du kannst einen VW Polo sehen mit einem anderen Motor. Du wirst den Motor nicht erkennen. Und er kann wahnsinnig stark sein. Obwohl er von außen nicht so aussieht. Aber Gegensätze gibt’s auch. Ein Ferrari, der einen schlechteren Motor drin hat. Dass es einfach nur optisch sauber erscheint, doch im Inneren schlummert etwas, das nicht in Ordnung ist. Etwas, das nicht dem Äußeren entspricht. Aber genauso müssen wir lernen zu trennen. Charakter und Aussehen, nur weil etwas vertrauenswürdig aussieht, heißt das noch nicht, dass es dem auch entspricht. Es gibt ja auch das Sprichwort, du musst den Schein wahren. Dies kann auf alles gelten.
Aber die andere Seite ist, Vertrauen, wenn du es einmal hast, kann sehr beflügelnd sein. Du kriegst den ungefilterten Einblick in das Leben einer anderen Person. Du kriegst mal irgendwann einen unsinnigen Anruf, in dem du irgendeine für dich absolut uninteressante Information mitgeteilt bekommst. Aber es ist gerade der anderen Person wichtig, weil sie es dir genau sagen möchte. Sie möchte dich an ihrem Leben teilhaben lassen, weil du ihr wichtig bist, weil du ein Teil von ihr bist. Vertrauen muss man nicht extrem vielen. Eine Handvoll Leute reichen. Und wenn du nur eine Person hast, der du über alles vertrauen kannst, dann ist es sogar eine Art Reichtum. Eine Person, die dich niemals hintergeht, die Loyalität für dich ausstrahlt. Eine Person, mit der du durch dick und dünn gehen kannst, die dich auffängt, wenn du unten bist. Du fängst sie ebenfalls auf. Vertrauen ist immer auf gegenseitiger Basis. Und ab dem Zeitpunkt ist man fast wie unzertrennlich.


Was sind Träume eigentlich?
Ich persönlich definiere Träume als unterbewusste, tiefste Wünsche von jemandem, der seine Zukunft seiner Vorstellung anpassen will. Träume sind Ziele, die man im Optimalfall erreichen will, und den Sinn des Lebens darin interpretiert. Es können Objekte, Aktivitäten, Erinnerungen oder auch die Liebe und eine neue Heimat sein, was je nach Art unterschiedliche Tugenden voraussetzt. Damals sagte mal jemand zu mir, dass ich nicht mein Leben träumen, sondern meinen Traum leben soll. Bloß erfordert dies Mut, Zielstrebigkeit und einen Weg, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, womit sich viele Leute schon verhindert fühlen. Selbst die finanziellen Mittel stellen heutzutage eine Barriere auf dem Weg zum Glück dar. Als Erstes stellt sich die Frage: Wo willst du mal stehen? Was wünschst du dir von der Zukunft? Mit diesen Fragen kannst du dir schon mal einen groben Plan deiner Zukunft aneignen.
Ich sehe mich in meiner Zukunft in einem schönen Haus, das in einem Vorort einer Stadt steht, mit zwei wunderschönen Kindern, einer Frau und finanziell abgesicherter Freiheit. Bloß jetzt stellt sich die Frage, was ich für Entscheidungen treffen muss, um dort anzukommen. Diese Frage stellen sich viele von Tag zu Tag, wobei sie sich ihren Kopf zerbrechen. Mir wird immer mehr bewusst, wie nahe Traum und Glück doch zusammenstehen. Ist das Glück nicht doch nur die Umsetzung eines Traums?
Es gibt doch das Sprichwort, dass jeder sein Glück im Leben selbst finden muss. Man muss seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen kennen, aber auch einmal über den Tellerrand hinausblicken. Zwar kann es dann ungemütlich werden, aber von nichts kommt nichts. Wie weit man für Dinge gehen kann oder was jemand in Kauf nimmt, zu verlieren, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Die Hauptsache ist die Gesundheit und das Privileg, glücklich zu sein, wo wir wieder bei den Träumen wären. Manche sehnen sich an die Vergangenheit zurück, die in weiter Ferne vor dem inneren Auge verblasst. Deren Traum ist es meistens, das Erlebte neu aufleben zu lassen, um neue Lebenskraft und Freiheit zu verspüren, ohne in Betracht zu ziehen, dass die Welt ständig im Wandel ist.
Die Menschen, die Regeln und Rechte schreiben, können auch Träume einschränken, was einem auch bewusst sein muss, weswegen es nicht immer hilfreich ist, mit den Gedanken über den Wolken zu bleiben. Andere wünschen sich, fliegen zu können, was nach meinen Kenntnissen nur in Flugzeugen möglich ist. Wieder andere durchleben einen Albtraum (die Hölle auf Erden) und würden ihm liebend gerne entkommen, aber haben die Kraft dazu nicht, die Vergangenheit loszulassen und nach vorne zu schauen, da es irgendetwas gibt, das sie festhält. Mögen es Erinnerungen an gemeinsame Zeiten oder glückliche Momente sein.
Solche Träume wären wieder realistisch, aber für die Person schwer umsetzbar, wenn der Mut fehlt, wo Freunde einem helfen könnten und mit der Person gemeinsam den Weg zum Glück beschreiten könnten.
Wo wir bei der Frage angelangt wären:
Sind Freundschaften wichtig? Brauche ich Freunde, um meinen Traum zu leben?
Das sollte wieder jeder für sich selbst entscheiden. Meine Einstellung dazu wäre: Was wäre denn ein Lächeln, wenn du es niemandem zeigen kannst? Oder eine Schulter zum Anlehnen, um neue Kraft zu schöpfen, seinen Weg weiter zu beschreiten, weiterzumachen, so schwer es auch ist.
Ganz klar ist aber, dass Optimisten es leichter haben, an ihr Ziel zu kommen, da sie sich nicht von kleinen Niederschlägen erdrücken lassen, da sie trotz der Verluste den Preis sehen. Es gibt auch Träume, die einen kleinen Moment beanspruchen, die nur einen Bruchteil von einer Sekunde benötigen, um vollkommene Zufriedenheit auszulösen. Wie der Satz „Ich liebe dich“ von einer bestimmten Person, nach deren Nähe man sich sehnt, was wieder die Fragen aufwirft: Kann ich meinen Traum ohne eine andere Person verwirklichen? Ist es die Hoffnung und das Warten wert, um dieses Ziel zu bekommen?
Viele haben aufgegeben, nach diesen Momenten zu suchen, da sie zu viel Verluste, seelische Verletzung und Trauer einstecken mussten, was aber nicht heißt, dass ihnen dieser Wunsch der Verwirklichung des Traums verwehrt bleibt. Man benötigt dafür nur Durchhaltevermögen und Geduld. Wobei „nur“ ein relatives Wort ist. Je nach Personengruppe ist es unterschiedlich schwer, dies zu akzeptieren.
Was ich mit all dem hier sagen will, ist, dass man nie aufgeben sollte, seinen Traum verwirklichen zu wollen, nie aufgeben mit dem, woran man glaubt, da es jeder schaffen kann, solange man dafür kämpft und sein Ziel niemals aus den Augen verliert. Es gibt unterschiedliche Arten von Träumen, aber jeder ist es wert, verwirklicht zu werden, wie es die Möglichkeit erlaubt.

Vielleicht hast du es schon mal gespürt oder sogar Gefühlt.
Manchmal ist er Unausweichlich und auch in manchen Situation nötig.
Er lässt uns Wachsen und Konfrontiert uns mit der Härte der Welt.
Ohne Schmerz könnten wir nicht wissen wann es uns gut geht, Ohne den Himmel würde es auch keine Hölle geben.
Schmerz lehrt uns. Man braucht Zeit um sich mit ihm auseinanderzusetzen und ihn zu Verstehen.
Schmerz ist keine Ursache sondern nur die Wirkung von etwas das wir nicht erwartet haben, Wirkung aller denjenigen in unser Leben die keine Rücksicht auf uns nahmen.
Ist der Schmerz groß genug kann er ganze Charakterzüge verändern. Er kann Menschen aus Angst verschließen, aber auch Öffnen, wenn man ihn verarbeitet hat.
Das Schlimme ist an Psychischen Schmerz ist, dass er sich leider nicht wie den meisten Physisch zugefügten Schmerz erkennen lässt.
Er kann uns kaputt machen, falls wir uns ihn nicht annehmen aber auch Stärker machen, wenn wir uns ihn Annehmen, Reflektieren und daraus lernen.
Warum macht uns Schmerz eigentlich stärker ?
Ich selber habe den Gedanke das Schmerz im Psychischen wie im Physischen eine Toleranz aufbauen kann.
Ich zum Beispiel kann eher vor Freude als vor Leid Weinen. Dies liegt an eineigen Niederschlägen in meiner Vergangenheit. Dadurch habe ich gelernt mit vielen schwierigen Lebenssituationen umgehen zu können. Er hat mich auf meine Zukunft vorbereitet. Ich bin dankbar dafür das er mir die Augen geöffnet und Probleme erkennen lassen hat.
Schmerz ist wie jedes andere Gefühl absolut Relativ. Er ist von Person zu Person, von Lebewesen zu Lebewesen unabhängig.
Ich erkläre mir Schmerz immer als eine Reizüberflutung voller negativer Emotionen. Das für dich schlimmste annehmbare ist eingetreten.
Ein Erwachsener kann den gleichen Schmerz bei seiner ersten Scheidung haben wie ein Kind das erfahren hat, dass sein Vater für 2 Monate weg muss. Sie konnten sich beide nicht auf das kommende vorbereiten. Vielleicht haben es beide nicht kommen sehen. Vielleicht heißt Schmerz auch manchmal auf dem Beifahrersitz des Lebens zu sitzen und dabei zuzusehen wie sein ganzes vorgestelltes Leben in sich zusammenfällt. Dies heißt aber nicht das es nicht weiter geht. Ich sage immer : Wenn du fällst hast du nicht verloren, nur wenn du liegen bleibst.
Wachse daran, sehe Fehler ein oder Akzeptiere das du nicht immer der Schuldige sein musst. Und auch wenn einem sein ganzer Charakter vorgeworfen wird, heißt es nicht immer der Auslöser zu sein. Manchmal muss man akzeptieren das wenn unterschiedliche Welten aufeinander Prallen der jeweils andere potentiell einiges als Falsch sieht was für den anderen Selbstverständlich ist. Schmerz kann auch durch offene Kommunikation verhindert werden. Die Welt die du siehst Existiert nur für dich. Kein andere kann durch deine Augen sehen. Keiner weiß was die Gefällt, dich Verletzt oder sogar Schadet. Du musst auf dich selbst aufpassen denn du bist dein Größter Schatz . Auch wenn jemand dir mit seinem Verhalten nicht aktiv schaden will ist es vielleicht manchmal besser zu gehen, denn die einzigste Person die verletzt wird bist du. Und wenn es jemand interessieren würde, würde man Rücksicht nehmen.
Schmerz ist also auch vermeidbar oder nicht ?
Oder musst du ihn erst einmal durchlaufen um zu Wissen wohin es führt ?
Naja ich selber mache gerne all meine Erfahrungen selber. Da ich nur dann von Erfahrung ausgehen kann. Manche Dinge lerne ich erst nach dem 10. mal, wieder andere nach dem 1. mal .
Ich sage mir immer, lernt man nicht daraus, war der Schmerz nicht groß genug. Was aber nichts bringt ist anderen ihre Situation zu beschreiben da sie es selber Erkennen müssen, Sie müssen also den Schmerz fühlen bis er unaufhaltsam wird um aktiv was zu ändern.
Ist der Schmerz jetzt also gut ?
Manche Ursachen für diese Wirkung schon, wieder andere nicht. Manche hätte man vermeiden können, wieder andere sind ein wichtiger Bestandteil um daran wachsen zu können.
Dazu fällt mir eine Frage ein auf die ich selber noch keine Antwort habe : Verhält sich Schmerz so wie das Licht ? Ist eine Glückliche Zeit wirklich Glücklich ? Oder ist diese Zeit nur die Abwesenheit von Schmerz? Vielleicht findet man es nie Raus wenn man noch kein Glück hatte.
Schmerzen formen wie schon erwähnt Charaktere. Denke beim Physischen Schmerz nur mal an die Heiße Herdplatte : Kaum hast du dich verbrannt obwohl sie nicht mehr ‚geleuchtet‘ hatte, weißt du das die Augen allein nicht immer verlässlich sind und du beim nächsten mal doch vorher prüfen solltest ob sie nicht sogar vor kurzem eingeschaltet war. Von Jetzt an legst du die Hand nicht direkt darauf sondern gleitest leicht darüber um mit deiner Wahrnehmung von Hitze die Augen auf Richtigkeit zu Prüfen. Nun bist du Vorsichtiger. Dies sollte dir aber niemals einen Grund geben etwas komplett sein zu lassen, sondern es vielleicht mal anders anzugehen.

Was löst es bei dir aus wenn du an dieses Wort denkst ? An wen oder was denkst du ?
Deine Tiere ? Deine Freunde? Deine Biologische Familie ?
Jetzt ist ein wichtiges Stichwort gefallen… ‚Biologisch‘.
Rein Biologisch und Faktisch gesehen ist deine Familie nicht frei wählbar. Manche haben Glück und wieder andere müssen schnell Erwachsen werden.
Das ist diese Art der Familie in die du rein geboren wirst. Die Art Familie die du schätzt oder aushalten musst.
Aber gehen wir doch mal raus aus dem starren ‚Konzept‘ .
Was ist denn eine Familie für dich ?
Ist sie ein Teil deiner Heimat ? Ist es was, das du finden möchtest ? Oder waren es schon seit Kindheit deine Wegbegleiter ? .
Familie ist für mich eine der wichtigsten Sachen im leben. Meine Definition von Familie ist nicht an irgendwelchen Regeln gebunden. Familie ist Freiheit. Heimat. Zuflucht. Rettung. Glück. Freude. Liebe. Und auch in den schwersten Zeiten kannst du dich immer auf sie verlassen. Wer würde ran gehen wenn du Anrufst ? Auch wenn diese Person keinen Mehrwert daraus zieht ? . Sind das dann nicht eigentlich beste Freunde ?
Naja ich unterscheide so : Freunde kommen und gehen, doch Familie, die bleibt. Familie versteht sich ohne Worte , da sie einander kennen. Es kann dein Vierbeiner sein, der angewackelt kommt wenn mal wieder eine Träne über deine Wange kullert oder aber auch dein Fliegender Freund ( Vogel) der dein bester Zuhörer ist den du je hattest. Wusstest du das bei einem Tier die Bindung Teilweise fast 50% Stärker ist als es zu einem anderen Menschen jemals werden kann. Vielleicht liegt es daran weil du weißt, er wird dich nicht verlassen wollen. Er würde dich nie Verraten. Gut vielleicht liegt es auch ein wenig an der Abhängigkeit an den menschen als Versorger, doch niemand zwingt irgendwen zu nähe. Er ist dein Freund und Wegbegleiter in allen Situationen. Er bringt dir Fürsorge und Verantwortung bei aber gleichzeitig ist er dein größter Schatz. Mir ist da etwas interessantes eigefallen. Was hältst du von diesem Satz : Familie ist das, wo du sein darfst . Ich denke an Fehler , an Probleme aber auch an Lösungen und Frieden. Wo gehobelt wird fallen Späne. Das ist unvermeidbar. Familie heißt nicht unbedingt immer alles richtig zu machen. Aber es heißt sich darum zu bemühen es besser zu machen. Daraus zu lernen und seinen Teil dazu beizutragen um ein Teil zu sein.
Familie ist ein Ausgleichsbestreben. Wie eine art Batterie und ungehobelte Ehrlichkeit. Dort weißt du das du so akzeptiert wirst wie du bist .

Bloß was ist denn Heimat?
Ist es denn nur ein Ort ? Eine Person ? Ein Gefühl ?
Ich bin zu dem Entschluss gekommen das Heimat so viel mehr und deutlich komplexer ist als ich dachte.
Heimat ist ein Gefühl.
Heimat ist eine Umgebung in der man sich entfalten kann, in der du du selbst sein darfst ohne Angst vor Konsequenzen, Ohne die Angst nicht Akzeptiert zu werden. Es ist eine Art Stolz sich fallen lassen zu dürfen. Nicht mehr der Stärkste sein zu müssen.
Heimat ist für mich zum Beispiel weniger ein Ort sondern mehr eine Person. Eine Person die mich versteht. Eine Person die meine Nähe Wertschätzt und sich nicht Zwanghaft sondern aus eigenem Willen in meine Nähe begibt.
Es gibt bestimmt fälle wo Menschen ihre Heimat nie Gefühlt haben, da sie Angst vor der Veränderung haben. Angst vor dem was kommt. Heimat ist ein Gefühl von angekommen sein, bloß um anzukommen muss man los laufen. Es wird sich für jeden von uns lohnen. Bloß in einer zeit in der Tik Tok und ähnliches für einen Dauerkonsum von anderen Lebensstielen ist, ist es leider schwerere den je auch seine eigenen Wünsche zu behalten. So nichtig sie auch sind, sie sind eine wichtiger Teil um ankommen zu können. Heutzutage kannst du an allen Orten auf der Welt gleichzeitig sein ohne die Couch verlassen zu müssen. Also reden sich manche ein gewisse Orte schon gesehen zu haben ohne die Präsenz an sich kennen gelernt zu haben.
Es gibt ja auch die Redewendung : sich Heimisch fühlen.
Was nach meiner Auffassung ein sehr großes Kompliment an den Gastgeber oder auch an sich selbst , nach dem einrichten seiner bleibe , sein kann.
Heimat ist ein Wort mit 6 Buchstaben, aber es braucht so viel mehr es zu beschreiben.
Für manche ist die Heimat ihre Herkunft, da sie dort ihresgleichen finden. Sei es von der Nationalität, von der Ausstrahlung oder gewisse Charakterzüge.
Heimat kann sein woher wir kommen, was wir suchen oder wir bereits haben. Vielleicht hast auch du deine Heimat schon gefunden, und falls nicht , dann viel Erfolg dir auf deiner Reise .

Stille ist auch ein sehr großes Wort. Was ist denn Still? Ist es, wenn du nichts sagst, nichts tust und nichts fühlst? Stille können auch Worte sein, Worte ohne Bedeutung. Stille kann es nach einem Streit geben, vor einer großen Frage oder um sich vorzubereiten, Stille bedeutet Dinge zu verarbeiten. Mit sich selber Sachen zu regeln. Stille bedeutet, mal eventuell sich mehr auf die Umgebung einzulassen oder vielleicht sie auch mal auszublenden, um sich vor seinen eigenen Fragen zu stellen. Stille ist so unglaublich vielfältig, aus den Gründen, wie sie entsteht. Es kann auch still sein, wenn es vollkommen laut ist, weil der Sinn dahinter fehlt. Manchmal ist Stille sogar die lauteste Sprache, man kann mit ihr Antworten oder auch unmissverständliche Gefühle äußern. Stille schafft es andere Verlegen zu machen oder aber auch Geborgenheit und Ruhe ausdrücken.
Stille kann eine Strafe, Auslöser oder die Lösung selbst sein.
Sie kann die Ursache, Wirkung oder aber auch beides sein.
Auch wenn viele Menschen denken, dass sie alles mit Multitasking erledigen können , kann Stiller auch manchmal helfen, sich zu fokussieren.
Vielleicht hast du es auch schon mal selbst erlebt, nach einem Anschlag oder einem traumatischen Ereignis für die Weltgeschichte, gibt es auch eine Andachtsminute oder bei Beerdigungen, wo man einfach die Person respektiert und an vergangenen Momente zurück denkt. Stille heißt nicht unbedingt weniger von der Außenwelt wahrnehmen zu können und sich zu den Situationen zu bekennen. Stille kann vielleicht auch einfach nur heißen, die innere Sprache verstehen zu wollen, auch mal auf sein Unterbewusstsein einzugehen. Ich hatte damals das Problem, dass ich Stille nicht ausgehalten habe. Stille war wie ein Feind, den ich versuchte, zu bekämpfen, mit Musik, Freunden und Ausflügen. Bis ich herausfand, dass ich einen innerlichen Schmerz hatte. Ich kannte das Gefühl nicht da alles um mich herum immer so laut war, sei es ein Streit und dann wieder laute Musik, um den Streit ausblenden, um meine Gefühle aus zu blenden, dass in dem Moment eh nichts geändert hätte. Im Nachhinein weiß ich, dass man den Frieden nur durch Stille in sich selbst findet. Mein inneres ich hat so laut geschrien und ich konnte es nicht verstehen. Ich hatte auch noch nicht das Werkzeug um mich damit auseinander zusetzen. Also wollte ich ihn wahrscheinlich nur übertönen und heute weiß ich, wer es war und was es war. Damals dachte ich, es ist ein Phase und es ist normal. Ich kannte es nicht, auch mal zur Ruhe zu kommen und sich auf sich selbst einzulassen. Dies war nur mit Stille möglich. Mittlerweile hat sich mein Musikstil von Elektro und Techno zu Klassik geändert. Obwohl Töne spielen, schafft sie ein absolut stillen Raum, in denen ich meine Emotionen walten lassen kann. Aus meinem Mund kommt kein Laut , aber durch meinen Kopf fließen 1000 Worte. Es gibt ja auch das Sprichwort. Stille Wasser sind tief. Stille hat auch nichts zu bedeuten keine Ahnung von etwas zu haben, sondern vielleicht auch einfach Überlegenheit und zu wissen, dass gewisse Anmerkungen in einer Situation unangebracht sind. Man kann durch Stille auch seinen Respekt ausdrücken, wenn zum Beispiel eine Person jemanden zum Reden braucht, nicht gleich seine Abrissbirne in das Leben des anderen zu schmeißen , sondern vielleicht nur mal von einem Aussichtspunkt der einen geben wird die Situation zu betrachten, was da eigentlich abgeht. Stille kann Verständnis ausdrücken. Wir kommunizieren ja nicht nur über den Mund sondern alleine die Körpersprache allein sagt schon so extrem viel. Nonverbale Kommunikation nennt man das. Und auch sie kann manchmal verstummen. Wenn wir zum Beispiel geschockt sind oder einfach eine Situation haben, die wir nicht kennen dann hält der Körper und Geist inne und versucht klarzukommen, wie er reagieren sollte. Stille kann auch ein Heilmittel sein, in der heutigen Welt lernen wir immer größer schneller weiter zu denken, bist du an dem Punkt gekommen bist, wo ein Adrenalin und Dopaminrausch in deinem Alltag sein muss, um dich vollkommen zu fühlen und den Tag als gut anzusehen. Aber lernst du die Stille zu akzeptieren und dir auch die Zeit für dich zu nehmen schaffst du es, auch mit wenigen positiven Momenten am Tag eine zufriedene und ausgelassene Lebenseinstellung zu bekommen.
Ich bin eine sehr lebhafte Person und brauche ständig Abwechslung , ich muss mich fordern und bin kein Mensch, der Routinen gut findet. In der heutigen Welt mit einer festen Arbeit und festen Zeiten muss ich eine Lösung finden, mir den Ausgleich zu geben und zu lernen, auch mal ohne neue Erfahrungen mich nicht verloren zu fühlen. Dann nehme ich mir einen Moment und spaziere eine Runde ohne das Handy rauszuholen, höchstens um einen Song noch mal abzuspielen. So kann man schon mal anfangen zu lernen, seinen Kopf nur noch mit einer Aktivität zu beschäftigen. Da kommen schon die Gedanken und man kann sich langsam auf sie einlassen. Mittlerweile schaffe ich es, ohne Töne einzuschlafen, was für mich damals undenkbar wäre. Die Pointe von dem Ganzen ist: Stille es kein Feind, sondern in den richtigen Momenten sogar ein sehr, sehr guter Freund, man sollte sie zu schätzen wissen und lernen, sie richtig einzusetzen. Wie natürlich alles ist es leichter gesagt als getan aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.